Seit ca. 3 Jahren gibt es den Energiepass... mit zweifelhaften Erfahrungen

Seit Einführung des Energiepasses sind ca. 3 Jahre vergangen und es zeigt sich, dass diese Erfindung oft nicht das hält, was sie einst versprach. Eine Untersuchung des Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) ergab, dass selbst bei identischen Berechnungsgrundlagen für dasselbe Gebäude die Ergebnisse in den ausgestellten Energieausweisen stark abweichen. Man muss sich als Verbraucher darüber im Klaren sein, dass man einem Stück Papier nicht blind vertrauen sollte.

Betrachten wir den Bedarfsorientierten Energiepass:
hier wird mit relativ hohem Zeitaufwand ein theorethischer Energiebedarf ermittelt. Ob das praktisch mit der Rechnung vom Versorger etwas zu tun hat, darf mittlerweile bezweifelt werden.

Betrachten wir den Verbrauchsorientierten Energiepass:
hier wird der Verbrauch aufgrund des Verbrauchs der letzten 3 Jahre ermittelt. Wenn hier aber Menschen aus z.B. südländischen Regionen wohnen, ist der Verbrauch deutlich höher, als beim Nachbarn, der mit unseren kühlen Jahreszeiten besser klar kommt. Wenn ein Haus durch diesem Umstand schlechter bewertet wird, dann ist diese Erfindung einfach nur nutzlos.

Unser Tipp:
man sollte sich nicht von einem Stück Papier beeindrucken lassen, sondern seinen gesunden Menschenverstand einschalten. Lassen Sie sich die Abrechnungen zeigen. Euros, die der Versorger vom Konto einzieht, sind immer noch die deutlichste Sprache. Außerdem sieht man, wie alt Fenster und Heizung sind. Auch ob eine Dachisolieruing vorhanden ist, kann jeder gut erkennen und entscheiden, ob hier Handlungsbedarf entsteht oder nicht.



Eingestellt am 01.07.2011 von Erik Pietruska
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